»Kleine-Welt« partizipatives Rechercheprojekt

Wettbewerb, 2016 /
Europäische Schule München

Das Kleine-Welt-Phänomen bezeichnet eine Hypothese, nach der jeder Mensch auf dieser Erde mit jedem anderen Menschen über eine überraschend kurze Kette von Bekanntschaftsbeziehungen verbunden ist.

Die Vorstellung, über Bekannte und vier bis sechs Bekannte dieser Bekannten von hier nach
Grönland, Patagonien, oder sonst wohin zu gelangen hat etwas Bestechendes. So wollen wir den Versuch unternehmen, ausgehend von der »Schulfamilie« der bereits bestehenden europäischen Schule in München und deren Bekanntschaften Bilder von Schulen und die handgeschriebenen Namen dieser Schulen zu sammeln.

Die im Zuge dieses partizipativen Rechercheprojekts gewonnenen Fotos werden in 10 wandhohen Leuchtkästen als Diapositive in der Pausenhalle der Grundschule platziert.

Der europäische Blickwinkel weitet sich zu einer globalen Perspektive. Es geht um das Bewusstsein von und das Gefühl für weltweite Zeitgenossenschaft.

> GHP Info »Kleine Welt« als PDF

Material:
10 Leuchtkästen, flächenbündig eingepasst, jeweils an den Zugängen zu den Treppenhäusern; raumhohes, farbiges, teilweise opakes Glas mit transparenten Aussparungen; ca. 400 Fotos und Schriftbilder als Diapositive, je 15 cm x 10 cm; Webseite als Dokumentation und Archiv

Ausloberin: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben

Günther Hacker Panick
für öffentliche Räume